Cynx Cynical World
Beiträge getaggt mit Nerd
Marian Call – go to fly
27. Jul
Das Album von Marian Call ist nicht mehr ganz aktuell (2008), aber gute Musik ist bekanntlich zeitlos. Für lächerliche $7 kann man das Album go to fly runterladen und bekommt beste Singer/Songwriter Musik “inspired by Firefly and Battlestar Galactica”. Für die Unschlüssigen besteht auch die Möglichkeit sich alle Songs erst einmal im Stream anzuhören, aber wer kann zu solchen Texten schon “Nein” sagen?
Perhaps I do not strike you as a geek
Without the horn rimmed glasses and knee-high argyle socks
But nerdery is more than wardrobe deep
And I’m a nerd down in my heart and that’s where nerdhood rocks
(Die anderen Alben sind ebenso empfehlenswert)
Lesenswertes
03. Jun
Dieses Blog muss dringend mal wieder aktiviert werden, wie eigentlich jede Aktivität… Ich komme zu nix.
Vor einigen Tagen hatte ich den Post “Der ideale Geek-Jahrgang” in diesem Geiste schreibt auch SpOn. Den Artikel kennt wahrscheinlich schon jeder, aber alleine für mich als Bookmark muss er hier rein. Für alle anderen der Lesebefehl schlecht hin!
Die Generation C64 schlägt zurück
Die Debatte um Ursula von der Leyens Gesetzentwurf gegen Kinderpornografie im Netz macht eine gesellschaftliche Kluft sichtbar: Die Generation Online will nicht länger akzeptieren, dass über sie hinwegregiert wird. Ein Generationenkonflikt wird sichtbar, der das Land noch Jahre lang spalten könnte.
Auch wenn man mir es nicht glauben wird: Genau so einen Artikel wollte ich auch noch schreiben… und ja mein erster Rechner war auch ein C64.
Auch das Handesblatt reagiert auf den Artikel mit dem ebenso lesenswerter Blogbeitrag:
Bundesregierung vs. das Internet – die nächste Eskalationsstufe
Nicht zum obigen Thema passend, aber ein schönes Lehrstück über unsere aktuelle Politiker-Generation und warum die FDP bei der Europa-Wahl aus meiner Sicht nicht wählbar ist bringt die FAZ:
Nerdimals Wallpaer
27. Mrz
“The Nerdist” Chris Hardwick bringt den schönsten aller Lebensstile auf einem Wallpaper zusammen, nicht eher direkt, sondern die Künstlerin Lauren Gregg. Jedes Nerdimal repräsentiert eine kleine Facette des Nerdiniversums, jener Galaxie unendlicher Möglichkeiten.

Eine Subkultur kommt ans Licht
24. Feb
“Ich spüre eine große Erschütterung in der Macht.“, sagt Halla Vilhjálmsdóttir in der Rolle der Beta in Astrópía. In diesem Fall meinte sie zwar nur den Besuch von Hildur – der “normalen” Frau – in einem Comicladen, aber ich glaube, man kann diesen Spruch auch viel weitläufiger ansehen. Die Zeit der Nerds und Geeks in ihrer dunklen Ecke ist vorbei und sie werden immer mehr zu einer anerkannten Subkultur, auf die man nicht herabblickt, sondern mit Faszination und einer gewissen Sympathie beobachtet.
Neben Kinofilmen wie Astrópía, Faintheart und Role Models, stellen auch Fernsehserien wie “Big Bang Theory”, “J-Pod” oder “The IT Crowd” den Nerd als sympatische Hauptrolle da und die Normalos der Welt sind die bösen Langweiler. Ein Konzept, dass noch vor wenigen Jahren undenkbar war, da wurde dieses Klischee nur als lustige Einlage genutzt, der Dorfdepp, der durch die Straße getrieben wird.
Man muss nicht mehr verheimlichen, dass man alle Staffeln Star Trek auf DVD besitzt und weiß wie der Bösewicht aus den Thundercats heißt. Dieses Wissen ist nicht weniger besonders geworden, als zu wissen wer die vorletzte Fußballweltmeisterschaft gewonnen hat.(1) Eine durchspielte Nacht vor dem PC wird von den Kollegen(2) mit der Frage “Was denn?” quittiert und nicht mit Stirnrunzeln.
Es ist cool geworden “Nerd” zu sein, glücklicherweise ohne dabei etwas von dem Reiz zu verlieren. Denn ein Nerd kann man nur aus dem Herzen sein, als Mode, die man mal ausprobiert, eignet er sich nicht. Nerds erkennen einander, da eine gehörige Portion Allgemeinbildung dazugehört und das in ungewöhnlichen Dingen. Täuscher kämen nicht weit. Der abfällige Blick ist sympathischer Bewunderung gewichen, sich so viele unnütze Dinge merken zu können.
Die Macht ist erschüttert, aber nur weil die Dunkle Seite sich ein Stück zurückziehen musste. Die dunkle Seite der normalen Welt ohne Fantasie und Kreativität.
1) (Mumion/Mumm-Ra heißt er bei Thundercats, Weltmeister… keine Ahnung).
2) Obwohl ich in der IT arbeite, bin ich mit Abstand der Jüngste in der Abteilung (und werde bald 40) und der einzige Nerd.
Engage!
13. Feb
Ich gebe es zu, ich bin ein Nerd! Aber das Star Trek Inspired Corset wirkt gleich doppelt auf meine Synapsen.


The Big Bang Theory
20. Jan
Vor einigen Wochen hat mich Dirk auf die Sitcom “The Big Bang Theory” aufmerksam gemacht… nach einem kleinen Test bei den schwedischen Freunden bin ich süchtig. Es geht nicht mehr anders, eine Folge, besser zwei am Tag müssen sein.
Die Handlung ist schnell erzählt: Leonard und Sheldon teilen sich eine Wohnung. Beide sind Physiker, der eine Theoretiker, der andere Praktiker. Beide sind Nerds aller erster Güte. Neben an zieht Penny ein, eine hübsche junge Frau, die einfach “nur” Kellnerin ist. Die Serie lebt vom Konflikt und Unverständnis der beiden Parteien, selbst bei den einfachsten Fragen haben sie meistens ein echtes Kommunikationsproblem. Was die Serie so besonders macht, ist dass die Nerds nicht einfach nur dämliche Witzfiguren sind, sondern mit viel Liebe beobachtet und auf den Arm genommen werden, ohne dabei den Respekt zu verlieren. Bei all ihren Macken muss man sie einfach lieb haben, wünscht Leonard, dass er endlich Penny bekommt und zu mindestens ich habe mich mehr als einmal wieder erkannt. Und sei es nur bei dem Gedanken “Wo hat der Kerl dieses saugeile Green Latern T-Shirt her?”.
Zu dem gibt es ein Wiedersehen mit Sara Gilbert als Nemesis von Sheldon in der Rolle der Leslie Winkle, einer zynischen Physikerin. Sara ist vielen wahrscheinlich noch als Darlene Connor aus der Sit-Com “Roseanne” bekannt, wo sie auch einen er nerdigen Charakter gespielt hat (und was habe ich sie um dieses Sandman-Poster in ihrem Zimmer beneidet).
Pro7 hat die Serie gekauft und bisher auf Eis gelegt, ich habe jetzt schon Angst vor der Synchro…
Der ideale Geek-Jahrgang?
15. Jan
René verweißt auf ein Posting von Raph Koster The perfekt geek age und gibt ihm dem Titel Die besten Jahrgänge für Nerds 70-75.
Dem muss ich leider etwas widersprechen, denn ich kann die beiden Listen auch für die späten 60er Jahre noch erweitern:
- Ich habe die erste Mondlandung im Fernsehen gesehen (sagt zumindest meine Mutter, dass ich wach war)
- Ich kann mich an die ersten Star Trek Folgen im TV dunkel erinnern.
- Raumschiff Orion im Regional-Fernsehen
- Mondbasis Alpha 1 (Ich hab das “Adler-Model” immer noch )
- Der Start des ersten Spaceshuttles im Fernsehen
- Ich war auf meinem ersten Con mit 13 Jahren, Star Wars. Damals kannte noch niemand was von Aufsichtsperson, AGB usw. Man war ein Fan, wie alle anderen.
- Bei Star Trek: Next Generation war man alt genug, für die internationale Szene. Die Tapes mit den neuen Folgen wurden von amerikanischen Freunden per Luftpost-Express nach Deutschland auf eine US-Base (Die Army zahlte ja) geschickt und von dort kopiert verteilt. Entweder man hatte sich mühsam das Geld für einen NTSC-Rekorder zusammengespart, oder jemand, der so ein Gerät hatte, filmte mit einer Videokamera direkt vom Fernseher ab und “wandelte” so das Format nach PAL.
- Animes gab es auf Laserdisk (für die jüngeren Leser, das waren CDs im Schallplattenformat)
- Es war mögliche alle Buchveröffentlichungen in Sachen SF, Fantasie, Historie zu sammeln und zu lesen. Trotzdem fieberte man auf den nächsten Monat, wo es ENDLICH neue Bücher gab.
- Ich hab noch den Telefonhörer in die Muffe des Modems gedrückt und selber Kabel gelötet.
… und weil es gerade so schön nostalgisch ist. Ein wunderschön Video: Jethro Tull – Broadsword zu perfekt passenden Bildern aus dem Herrn der Ringe.



