Nicole hat ein bibliphiles Stöckchen ausgelegt, da kann ich nicht “Nein” sagen und muss direkt  zugreifen:

1. Die Form welches Gegenstandes müsste ein Buch haben (auch unrealistische Formen sind erlaubt), damit du es sofort kaufen und lesen würdest (und warum)?

Da bin ich sehr konservativ: Wie ein Buch, das hat schon die perfekte Form.

2. Hast du schon mal ein Buch zu etwas anderem, als zum Lesen benutzt? Und wenn ja, wofür?

Da Bücher mir schon fast heilig sind, werden sie eher selten anders verwandt. Maximal mal als kurzfristiger Unterleger für den Beamer.

3. Was ist der geheime Traum deiner Leserseele?

Das gelesene noch interaktiver wahrnehmen zu können und manchmal wirklich in die gelesene Welt zu wechseln.

4. Mittlerweile hört man immer mehr, dass es Angebote gibt, in einer Bibliothek zu übernachten. Würdest du das machen, und wenn ja, was machst du die ganze Nacht dort?

Von dem Angebot habe ich noch nie gehört. Vielleicht mal, um es auszuprobieren. Aber wahrscheinlich käme ich nicht zum Schlafen vor lauter lesen… was aber auch nett sein kann.

5. Wenn dir jemand folgendes anbieten würde: Du darfst dir ein Buch deiner Wahl aussuchen. Dabei mußt du weder beachten, was es kostet oder ob es noch erhältlich ist. Welches wäre dies?

Hätte ich diese Auswahl würde mir wahrscheinlich vor Entscheidungszwängen der Kopf platzen… Insbesondere, wenn ich noch Comics unter “Bücher” zähle. Dann wohl die erste Ausgabe von Batman oder Mickey Mouse.

6. Welche (Roman) Figur hat bei dir nachhaltigen Eindruck hinterlassen?

Druss aus David Gemmells “Legend”, aber auch das Gesamtkonzept, über einen gealterten Helden zu schreiben. Hesses “Steppenwolf” sicherlich auch.

7. Welcher Autor hat dich, bei einer dir besuchten Lesung, anschließend mehr fasziniert, welcher weniger? Und warum?

Leider gibt es viel zu wenig Lesungen in Deutschland und noch weniger von “meinen” Autoren. Ungeschlagen war sicherlich Douglas Adams und Terry Pratchet (von letzterem mag ich die Bücher gar nicht mal wirklich, aber er ist ein guter Unterhalter). Wichtig bei einer Lesung ist definitiv ein “Rahmenprogramm”, da die wenigsten Autoren die geborenen Vorleser sind und die Fragerunde am Ende meistens auch sehr mau ausgeht. Da braucht es vorformulierte Fragen, Berichte aus dem Autorenleben, Anekdoten, um ein gelungener Abend zu werden.

8. Nenne fünf Bücher, die dir in Erinnerung geblieben sind oder die du auch mehrmals lesen würdest:

Matt Ruff – Fool on the Hill

Cory Doctorow – Little Brother

David Gemmell – Legend

Tonke Dragt – Der wilde Wald

Astrid Lindgren – Ronja Räubertochter

9. Deine Lieblingsautoren?

Walter Moers, Gemmell, Philipp K. Dick, William Gibson, George R.R. Martin.

In die gleiche Kerbe:

  1. We like
  2. Ich jetzt auch
  3. Sol Stein – Stein on Writing