vor 1 Jahr - Keine Kommentare
Gerade bei Alex abgefischt, das Buch muss unbedingt auf meinen Lesestapel:
Am besten nichts Neues: Medien, Macht und Meinungsmache – Tom Schimmeck
Der Untergang des unabhängigen Journalismus.
Der Mut der Presse schwindet, Journalisten und Redakteure stehen immer mehr unter Druck. Konzerne sparen Verlage und Sender zu Tode, und PR-Profis steuern die Themen. Tom Schimmeck seziert die Misere …
vor 1 Jahr - Keine Kommentare
Die Welt Kompakt will ein Experiment wagen. Eine komplette Ausgabe soll nur von Bloggern gestaltet werden. Auf den ersten Blick sieht die Idee spannend aus, wenn man etwas drüber nachdenkt… kommen mehr Fragen als Antworten.
Ein Honorar gibt es natürlich nicht, nicht mal ein Frei-Abo. Da man mit freien Journalisten schon umgeht wie mit Sklaven, …
vor 1 Jahr - 2 Kommentare
Netzpolitik wurde ein internes Papier aus dem Verlegerumfeld zugeschickt, die Forderungen der Verleger zum Leistungsschutzrecht sind an Unverschämtheit nicht zu überbieten:
Um einen effektiven Rechtsschutz zu gewährleisten, sollten nicht nur Teile des Presseerzeugnisses wie einzelne Beiträge, Vorspänne, Bilder und Grafiken geschützt werden. Schutzwürdig sind beispielsweise auch Überschriften, Sätze, Satzteile etc., soweit sie …
vor 2 Jahren - 3 Kommentare
Es rumpelt gewaltig im Blätterwald. Eine junge Frau schreibt ein erfolgreiches Buch und dann stellt sich heraus, dass sie einige Passagen von jemand anderen übernommen hat. Diesen nicht zu fragen ist sicherlich etwas unhöflich, aber es ist ein sehr schönes Beispiel wie die “echten” Digital Natives – Menschen, die nur mit digitaler Kommunikation groß …
vor 2 Jahren - 3 Kommentare
In Frankfurt ist Buchmesse – nicht wirklich eine Nachricht. Einen Tag vorher, war ebenfalls in Frankfurt die “Tools of Change” eine Konferenz zu neuen Medien und Büchern. Ein normaler Mensch würde sich jetzt denken: “Hey, das passt ja gut zusammen. Da informieren sich die Verlage und Autoren, was in Zukunft noch wichtiger sein wird.”
Nur …
vor 2 Jahren - 2 Kommentare
“(…)Jede Stimme für die Piraten ist eine Stimme für den Gulli”, giftet Guido Westerwelle. “Ich finde die Piratenpartei intolerant”, tönt SPD-Frakations-Geschäftsführer Thomas Oppermann. Und CDU-Präsidiumsmitglied Philip Mißfelder erklärt den Gegner zur “Witzpartei”.
Wer aggressiv ist, der ist es entweder von Haus aus, oder er fühlt sich angegriffen – und hat Angst. Im windelweichen, themenbefreiten Wahlkampf …
vor 2 Jahren - 1 Kommentar
Die meisten Gemeinden bieten die Beantragung auf Briefwahl mittlerweile auch online an. LifeGen vermutet sogar, dass die der Piratenpartei zu vielen weiteren Stimmen verhelfen könnte, was ich natürlich um so besser finden würde.
Also nicht lang gezaudert! Man kann die Briefwahl seit 2008 auch ohne Angabe von Gründen beantragen und die Ausrede “Ich hab’s nicht …
vor 2 Jahren - Keine Kommentare
Am zweiten Tag des Bundesparteitages der Piratenpartei muss ich erstmal meinen ganz großen Respekt an den Sitzungsleiter aussprechen, dass er auch noch nach Stunden der Sitzung so bei der Sache ist: Großes Kino! Ebenso klasse, dass die Technik hält und jeder interessierte sich per Stream in den Parteitag einklinken kann.
Ich habe gestern einige Stunden …
vor 2 Jahren - Keine Kommentare
… stirbt nach der Volksweisheit zu letzt, aber irgendwann ist sie dann auch wirklich tot. Ungefähr so tot, wie die Hoffnung, dass die herrschende Politik mal einen Löffel Verstand zu sich nimmt. Das Parteiprogramm der CDU für die Bundestagswahl, zeigt deutlich, dass die Bürger und ihre Interessen einen Wert von Null haben. Ähnlich wie …
vor 2 Jahren - Keine Kommentare
Seit gestern haben wir die gute alte Zensur wieder, ein altes Zitat kommt leicht angepasst in den Sinn.
“Niemand will eine digitale Mauer bauen” (Ulbrich 2.0)
Wie auch die Aussage mit der Mauer, so hat sich die Aussage “Das Gesetz soll nur gegen Kinderpornographie eingesetzt werden” keine 12 Stunden später widerlegt. Die ersten Politiker fordern die …
vor 2 Jahren
Danke für’s Verlinken, aber in einem Punkt stimmt es so nicht ganz: Ich habe nämlich immer schon so gedacht. Na, nicht immer, aber seit ich das Internet nutze, sehe ich es als selbstverständlichen Teil meines Lebens an (ohne diesen “Virtuelle-Realitäten”-Blödsinn). Mit dem Schreiben habe ich später begonnen, sodass es mir leichtfällt, mir eine gedankliche Verbindung zwischen Onlinemedien und der Buchpublikation vorzustellen bzw. ich offen für solche Gedanken bin.
Viele Grüße
Jinx
vor 2 Jahren
Die Frage ist nicht, ob Google oder die Verlage das Geld bekommen, sondern wie kommen die Jounalisten (Musiker, Fotografen, Schriftsteller etc.) an das Geld für ihre Arbeit? Die Zeitungen entlassen reihenweise Journalisten – wer von den Internet-Sachverständigen oder von der Räuberpartei hat darauf eine Antwort? Keiner. Und dieses Drama ist höchst real. Qualitätsverlusts sind schon bei den Qualitätstiteln zu beobachten, z.B. Frankfurter Rundschau. Das ausgerechnet Burda … nun ja, das ist natürlich komisch.
vor 2 Jahren
Ich habe das Thema mal als Artikel aufgegriffen:
Warum sollten sie?