Cynx Cynical World
Durch den wilden Osten
Neben der Erweiterung des beruflichen Horizontes (wann sonst hat man mal die Gelegenheit sich ausführlich über die “statistische Modellwahl zur Schätzung von Laktationskurven beim Milchrind” zu informieren), lernt man bei Konferenzen auch Orte näher kennen, die man von sich aus wahrscheinlich nie besucht hätte. Mein Reiseziel der letzten Woche war die Universitätsstadt Halle, auch wenn ich nicht wirklich viel Zeit hatte die Stadt zu erkunden und es dauernd regnete. wird mir Halle in guter Erinnerung bleiben, Folgebesuch nicht ausgeschlossen.
Ein echtes Highlight der Tagung war die Abendveranstaltung im Landesmuseum für Vorgeschichte. Auch wenn die beiden Vortage noch so lang und anstrengend waren, bei der Führung zur Dauerausstellung Vorgschichte, dessen Höhepunkt die Himmelsscheibe von Nebra war ich wieder hellwach. Es ist unglaublich wie viele Fundstücke aus der Frühgeschichte, die zum Teil einmalig in der Welt sind, in der Gegend um Halle gefunden wurden.
Da ich noch nicht genug vom Kulturprogramm hatte, habe ich mich direkt der nächsten Führung des Abends zur Sonderausstellung “Fundsache Luther” angeschlossen, die sich genau so gelohnt hat. Mit rheinischem Charme brachte ein Historiker aus Köln, den Zuhörern die Geschichte Luthers näher und räumte dabei mit manchem Missverständnis auf.
Vom Nachtleben in Halle habe ich nichts mitbekommen, nur an einem Abend reichte die Zeit für einen kurzen Bummel durch die Stadt. Dabei sind wir in den Wenzel Prager Bierstuben gelandet, die bei niedrigen Preisen ein sehr gutes Bier und leckeres Essen auf der Karte hatten.
In die gleiche Kerbe:
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Cynx am 9. März 2009 um 08:06 veröffentlicht und unter remote input abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |



vor 3 Jahren
Die Himmelscheibe von Nebra ist geil, hatte sie mal aus nächstr Nhe gesehen, als sie zum scannen im MPI in Saarbrückn war. ZUm anfassen Nahe, aber man hat einfach zuviel Respekt vor solchen Dingen…
vor 3 Jahren
Besser zu viel Respekt, als gar keinen wie die Grabräuber, die die Scheibe mit dem Zimmermanns-Hammer ausgegraben haben! So hat die arme Scheibe oben links eine dicke Beule und das Gold ist zum Teil abgesprungen.