Mit “The Legend of the Seeker” trat nach Jahren eine “teure” syndicated Fantasie-Fernsehproduktion in den US-Markt. Syndicated bedeutet: Dahinter steht bei der Produktion kein Fernsehsender, sondern eine unabhängige Firma bietet die Serie diversen Sendern an. Kreativer Kopf hinter der Serie ist Sam Raimi, der schon mit Hercules und Xena zwei erfolgreiche Fantasy Syndication produziert hat. Auf der Hälfte der Serie ein kleine Bewertung meinerseits.

TLotS schmückt sich damit, dass sie sich am Buch “Wizard’s First Rule” von Goodkind orientieren. Das war bei dem Pilotfilm noch zu merken, aber spätestens mit der zweiten echten Folge geht die Serie ihren eigenen Weg und behält praktisch nur noch die Namen und den groben Hintergrund der Charaktere. Aber dennoch bietet die Serie aus meiner Sicht solide Fantasy-Kost und einen kleinen fortlaufenden Story-Arc, der mir gut gefällt. Insbesondere die Produktion ist gut gemacht, die Kostüme stimmig, die Locations gut gewählt und die Kampfszenen gut in Szene gesetzt. Kein Highlight am Fernseh-Himmel oder gar Lord of the Rings für’s TV, aber unterhaltsam und ich freue mich auf neue Folgen.  Ob es eine zweite Staffel geben wird ist zur Zeit noch unklar, da die Produktionsfirma Tribune finanzielle Probleme hat und die Muttergesellschaft Disney entscheiden muss, ob sie dort noch Geld investieren werden. Ich würde gerne mehr Kämpfe von Kahlan und ihren zwei Dolchen sehen.

In die gleiche Kerbe:

  1. David Gemmell Legend Award